Pressemitteilung des Vereins Wunschkind e.V. zum bundesweiten „Tag des Wunschkindes“ am 25. Juli

Das erste Wunschkind-Baby nach medizinischer Behandlung – Louise Brown – wurde am 25. Juli 1978 in England geboren. Seither sind unzählige Wunschkinder auf diese Weise geboren worden und die vielen Wunscheltern sind dankbar für die medizinischen Möglichkeiten, um ihr ersehntes Baby zu bekommen, wenn bestimmte Erkrankungen bei den Paaren eine natürliche Schwangerschaft verhindern und sie ansonsten auf ein Kind verzichten müssten.

Die Probleme und das Leid der betroffenen Paare, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, aber auf natürlichem Wege kein Baby bekommen können, sind allerdings in der Öffentlichkeit bis heute nicht präsent. Eine Plattform für ihre Wünsche, eine Lobby, die sie dabei unterstützt oder ein offenes Ohr in ihrem Umfeld finden die vielen Kinderwunschpaare meist nicht. Das Thema ist in unserem fortschrittlichen, aufgeklärten Deutschland bis heute ein Tabu, obwohl jedes 6.bis 7. Paar in Deutschland vom unerfüllten Kinderwunsch betroffen ist.
Daher hat der Verein Wunschkind e.V. zum Geburtstag von Louise Brown am 25. Juli einen „Tag des Wunschkindes“ initiert.

Für alle möglichen Gelegenheiten und Personengruppen gibt es inzwischen spezielle Tage im Jahr, die ein bestimmtes Thema in das Licht der Öffentlichkeit rücken sollen – nur für Wunschkinder und die vielen Wunscheltern gibt es keinen solchen Tag.

Das sollten wir ändern und so haben wir beschlossen, am 25.7. – dem Geburtstag von Louise Brown – den „Tag des Wunschkindes“ zu installieren und zu feiern.

An vielen Stellen wird dieser besondere Tag auf spezielle Weise begangen werden.

Mit Informationsveranstaltungen wie z.B. Tage der offenen Tür in den regionalen Kinderwunsch-Zentren, Vorträgen oder speziellen Info Materialien, mit Informationsständen an exponierten Stellen, Flyerverteilung oder Plakatausstellungen und vor allem Presseberichten etc., um das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, zu informieren und zu enttabuisieren. Die Informationen zu diesen Veranstaltungen haben wir hier für Sie gesammelt.

Wir hoffen, dass die vielen Betroffenen so zukünftig auf offene Ohren stoßen und die Information der breiten Öffentlichkeit es ihnen ermöglicht, in ihrem sozialen Umfeld aufgeschlossen mit diesem Thema umzugehen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen „Tag des Wunschkindes“ mit uns gemeinsam gestalten und die vielen nach medizinischer Behandlung geborenen Wunschkinder mit uns feiern würden.

Den vielen Wunscheltern wünschen wir vor allem viel Erfolg auf ihrem Weg zum Wunschkind und eine verständnisvollere Unterstützung in unserer Gesellschaft.

Dieser besondere Tag hat ein Fest verdient – lassen Sie uns gemeinsam den „Tag des Wunschkindes“ feiern!

Gabriele Ziegler

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